Wirtschaftspolitische Positionen des Maschinen- und Anlagenbaus 2018

Ipopba - Fotolia

Traditionell zum Jahresbeginn überarbeitet und aktualisiert der VDMA seine wirtschaftspolitischen Positionen.

Der VDMA veröffentlicht jährlich seine Gemeinsamen wirtschaftspolitischen Positionen zu den Themen: Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik, Außenwirtschaftspolitik, Bildungspolitik, Fachkräftesicherung, Energie- und Klimapolitik, Europapolitik, Forschungspolitik, Soziale Sicherung, Steuerpolitik, Technologiepolitik, Umweltpolitik, Zukunftsfähiger Staat.

Die Neuauflage unserer wirtschaftspolitischen Positionen erscheint zum richtigen Zeitpunkt. In Deutschland beginnt eine neue Legislaturperiode. Das ist genau der Augenblick, um Neues in Angriff zu nehmen, Überholtes über Bord zu werfen, bislang Versäumtes endlich aufzuholen und Zukunftsfelder wie die Digitalisierung konsequent zu besetzen. Aus unserer Sicht heißt das: eine neue Regierung muss eine Politik verfolgen, die ganz klar auf Innovation und Investitionen setzt. Das Thema Bürokratieabbau muss dabei im Mittelpunkt stehen.

Wir selbst stellen uns dieser Aufgabe mit großem Engagement. Wir sichern so unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit Arbeitsplätze in Deutschland, Europa und weltweit. Aufgabe des Staates ist es, unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören eine mittelstandsfreundliche steuerliche Forschungsförderung ebenso wie eine unbefristete allgemeine degressive Abschreibung. Hinzu kommen muss die Bereitstellung einer Infrastruktur, die dem industriellen Mittelstand den Fortbestand wettbewerbsfähiger Produktion in Deutschland und Europa ermöglicht und den Einstieg in neue Felder wie z. B. Industrie 4.0 erleichtert, gerade auch im ländlichen Raum. Zudem braucht unser Land eine Bildungsoffensive.

In der sozialen Marktwirtschaft sind die Aufgaben von Politik und Wirtschaft klar verteilt, doch sie greifen eng ineinander. Das macht gerade in diesen schnelllebigen, digitalen Zeiten einen engen Austausch unverzichtbar. Wir, der VDMA und seine 3.200 Mitgliedsunternehmen, sind dazu bereit.

Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident

Downloads