VDMA: Amerikas Handelspolitik braucht eine Korrektur

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Amerikas Handelspolitik setzt auf Protektionismus und schädigt damit den globalen Freihandel. Die Chancen auf Änderung sind auch nach den Kongresswahlen nicht allzu groß, sagt VDMA-Präsident Carl Martin Welcker.

„Die Regierung von Donald Trump hat in den beiden vergangenen Jahren einen klar protektionistischen Kurs gesteuert und dem globalen Freihandel damit schweren Schaden zugefügt. Auch die neuen Mehrheiten im Kongress bieten keine echte Perspektive, dass nun eine dringend nötige Korrektur der amerikanischen Handelspolitik einsetzt. Diese wäre aber unbedingt geboten, Amerika und der Rest der Welt brauchen keine neuen Mauern.

"Amerika und der Rest der Welt brauchen keine neuen Mauern."

Auch die USA profitieren von verlässlichen, multilateralen Regeln im internationalen Handel. Anderen Ländern die eigenen Vorstellungen aufzwingen zu wollen, führt dagegen auf Dauer zu Konflikten und Wohlstandsverlusten. Es bleibt zu hoffen, dass der US-Kongress dies erkennt und in Handelsfragen doch mäßigend auf Präsident Donald Trump einwirkt.“